
🔍 Tech4Fun Klartext: Der USB-C-Dschungel. Ein Stecker, null Durchblick
Einordnung: USB-C sollte alles vereinfachen: Ein Stecker für alles. Handy laden, Daten übertragen, Monitor anschließen. Doch die Realität ist ein technisches Minenfeld. Nur weil der Stecker passt, heißt das noch lange nicht, dass das Kabel auch tut, was du willst. Es ist das frustrierendste „Feature“ der modernen Tech-Welt.
Das Problem: USB-C beschreibt nur die mechanische Form des Steckers. Was innerhalb des Kabels passiert, ist völlig unterschiedlich. Es gibt Kabel, die übertragen Daten nur mit schnarchlangsamem USB 2.0-Speed (wie vor 20 Jahren), während andere 40 Gbit/s schaffen. Manche Kabel liefern 240 Watt Power, andere kommen kaum über 15 Watt hinaus.
Besonders tückisch wird es beim Thema Bildübertragung (DisplayPort Alt Mode). Damit ein Monitor ein Bild empfängt, braucht das Kabel spezielle Datenleitungen und oft auch einen kleinen Chip (E-Marker), der dem Gerät sagt: „Ich kann das.“ Billige Ladekabel, die oft bei Handys beiliegen, sparen sich diese Leitungen. Das Ergebnis: Das Handy lädt am Monitor, aber der Bildschirm bleibt schwarz.
Erschwerend kommt hinzu, dass viele Hersteller ihre Kabel gar nicht oder kryptisch kennzeichnen. Ohne die Verpackung ist es einem USB-C-Kabel von außen nicht anzusehen, ob es ein High-Speed-Profi oder nur eine lahme Ladestrippe ist. Dieses Protokoll-Chaos führt dazu, dass Nutzer unnötig Geld für Hardware ausgeben, die dann wegen eines 10-Euro-Kabels nicht funktioniert.
Der entscheidende Punkt: Der USB-Standard hat bei der Nutzerfreundlichkeit versagt. Ein universeller Stecker bringt nichts, wenn die Funktionen dahinter ein Ratespiel bleiben.
Was bedeutet das für die Tech4Fun Community:
Kauft Kabel nicht nach dem Preis, sondern nach der Zertifizierung. Achtet auf Logos wie „Power Delivery“ (PD) und die Angabe der Datenrate (z. B. USB4 oder Thunderbolt). Wenn ihr ein Kabel für den Monitor sucht, braucht ihr explizit eines, das Video-Signale unterstützt. Wer spart, kauft beim USB-C-Kabel oft zweimal.
Diskussionsfrage:
Bist du auch schon mal am USB-C-Dschungel verzweifelt, weil ein Kabel einfach nicht das gemacht hat, was es sollte?
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🔍 Tech4Fun Klartext: Warum die 80-%-Marke das neue „Voll“ ist Einordnung:
Fast jeder kennt den Reflex: Bevor man das Haus verlässt, muss die Akku-Anzeige auf 100 % stehen. Doch was sich nach Sicherheit anfühlt, ist für moderne Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones, Laptops oder, E-Scooter oder E-Autos purer Stress.
Die volle Ladung ist technisch gesehen kein Idealzustand, sondern eine Belastungsgrenze. Akkus arbeiten am wohlsten in einem Bereich zwischen 20 % und 80 %. Das hat physikalische Gründe. Man kann sich einen Akku wie einen vollbesetzten Fahrstuhl vorstellen: Die ersten Passagiere steigen locker ein, aber um die letzten Plätze zu besetzen, muss gedrückt und geschoben werden. Dieser „Druck“ ist die Zellspannung. Je näher der Akku an die 100 % kommt, desto höher steigt die Spannung und damit auch die chemische Belastung für die Materialien im Inneren.
Ein weiterer Faktor ist die Wärmeentwicklung. Die letzten 20 % der Ladung dauern nicht nur länger, sie erzeugen auch mehr Abwärme, da der interne Widerstand steigt. Hitze ist jedoch der größte Feind der Langlebigkeit. Wer sein Gerät permanent auf 100 % prügelt (oder es stundenlang bei vollem Akku am Ladegerät lässt), beschleunigt die chemische Alterung massiv. Die Folge: Die Kapazität sinkt schneller, und nach ein bis zwei Jahren hält der Akku spürbar kürzer durch. Moderne Software versucht hier gegenzusteuern.
Viele Hersteller bauen mittlerweile Schutzmechanismen ein, die das Laden bei 80 % stoppen oder erst kurz vor dem Aufstehen die restlichen Prozente nachladen. Das ist kein Bug, sondern eine lebensverlängernde Maßnahme für die Hardware. Der entscheidende Punkt: Wir opfern heute bewusst ein bisschen tägliche Laufzeit, um die Hardware über Jahre stabil zu halten. Langlebigkeit schlägt hier das kurzfristige Maximum.
Was bedeutet das für die Tech4Fun Community:
Die 100 % sollten die Ausnahme für lange Reisetage sein, nicht der Standard für jeden Nachtschrank. Wer sein Handy oder Laptop meistens zwischen 20 % und 80 % hält, schont die Hardware enorm. Es ist Zeit, sich von der „Angst vor der 80“ zu lösen – dein Akku wird es dir mit einer deutlich längeren Lebensdauer danken.
Diskussionsfrage:
Achtest du aktiv auf die 80-%-Grenze oder brauchst du für dein Sicherheitsgefühl morgens einfach die volle 100 auf dem Display?
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Tech4Fun Klartext: Warum Drohnen permanent Sicherheitsreserven einplanen
Einordnung:
Wer eine Drohne fliegt, merkt schnell: Sie nutzt ihre theoretischen Leistungsgrenzen nie vollständig aus. Flugzeit, Reichweite und Geschwindigkeit werden bewusst begrenzt. Das ist kein Mangel, sondern ein zentrales Prinzip moderner Drohnentechnik.
Drohnen arbeiten immer mit mehreren Sicherheitsreserven gleichzeitig. Der wichtigste Punkt ist die Energiereserve. Eine Drohne plant ihren Flug nicht bis zum letzten Prozent Akku, sondern kalkuliert ständig, ob ein sicherer Rückflug noch möglich ist. Wind, Steigflug, Sinkflug und Temperatur verändern den Energiebedarf laufend. Deshalb greift die Software früh ein und warnt oder beendet den Flug automatisch.
Hinzu kommt die Positionsreserve. GPS Signale sind nicht konstant stabil. Abschattungen, Reflexionen oder Störungen können die Genauigkeit verschlechtern. Drohnen rechnen deshalb mit Abweichungen und halten Spielraum, um Position und Höhe auch bei schlechteren Signalen stabil zu halten.
Auch die Signalreserve spielt eine Rolle. Funkverbindungen sind störanfällig. Eine Drohne muss jederzeit damit rechnen, den Kontakt zur Fernsteuerung zu verlieren. Rückkehrfunktionen, Sinkflugprogramme oder Notlandungen werden deshalb vorab eingeplant und benötigen ebenfalls Energie und Rechenleistung.
Ein weiterer Faktor ist die mechanische Reserve. Motoren, Propeller und Elektronik werden nicht dauerhaft am Limit betrieben. Kurzfristige Leistungsspitzen müssen möglich bleiben, etwa bei Böen oder plötzlichen Richtungswechseln. Diese Reserve erhöht die Stabilität, reduziert aber die maximal nutzbare Leistung im Normalbetrieb.
Der entscheidende Punkt: Drohnen fliegen nicht auf maximale Effizienz, sondern auf maximale Vorhersagbarkeit. Sicherheit, Kontrolle und Rückkehrfähigkeit haben Vorrang vor Reichweite oder Flugzeit.
Was bedeutet das für die Tech4Fun Community:
Wenn eine Drohne früher landet oder warnt, als man es erwarten würde, ist das kein Fehler. Es ist das Ergebnis konservativer Planung. Diese Sicherheitslogik unterscheidet Drohnen von vielen anderen Consumer Geräten und ist einer der Gründe, warum moderne Drohnen trotz komplexer Technik vergleichsweise zuverlässig fliegen. Wer diese Reserven versteht, kann Flugzeiten realistischer einschätzen und vermeidet unnötige Risiken.
Diskussionsfrage:
Würdest du lieber ein paar Minuten mehr Flugzeit haben oder ein System, das konsequent auf Sicherheit ausgelegt ist?
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Tech4Fun Klartext: Die Geschichte der E-Scooter. Von den Anfängen bis zum Stand 2026

Einordnung:
E-Scooter wirken wie ein Produkt der letzten Jahre, technisch betrachtet reicht ihre Geschichte jedoch über ein Jahrhundert zurück. Der entscheidende Punkt: Die Idee war früh da, die Technik nicht. Die Anfänge: Idee ohne passende Technik.
Als einer der frühesten Vorläufer gilt der Autoped, der ab 1915 in den USA verkauft wurde. Er war noch kein moderner E-Scooter, sondern ein motorisierter Tretroller mit Verbrennungsmotor. Elektrische Varianten existierten ebenfalls in frühen Experimenten, scheiterten aber an Batterien, Gewicht und Steuerung.
Leistungsdaten aus dieser Zeit waren rudimentär:
– sehr geringe Reichweiten
– hohes Gewicht
– kaum Regeltechnik
– keine Alltagstauglichkeit
Der Aha-Effekt: Die Form des heutigen E-Scooters existierte, lange bevor sie sinnvoll nutzbar war.
Der lange Stillstand: Warum es Jahrzehnte dauerte.
Zwischen den 1920er-Jahren und den 1990ern passierte wenig. Der Grund war immer derselbe: Energie- und Steuerungstechnik. Akkus waren schwer, kurzlebig und ineffizient. Elektromotoren waren groß, Controller primitiv. Für den Massenmarkt war das Konzept schlicht nicht praktikabel.
Die ersten elektrischen Serienroller:
In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren tauchten erste elektrische Tretroller auf, oft als Freizeitgeräte. Typisch waren:
– Leistungen im Bereich 100 bis 250 Watt
– Reichweiten unter 10 bis 15 Kilometer
– Blei- oder frühe Nickel-Akkus
– kaum Sicherheitsfunktionen
Sie waren Spielzeug, keine Verkehrsmittel.
Der Durchbruch ab den 2010ern:
Der eigentliche Wendepunkt kam mit Lithium-Ionen-Akkus, kompakten Brushless-Motoren und moderner Elektronik. Ab Mitte der 2010er wurden E-Scooter plötzlich:
– leicht
– zuverlässig
– skalierbar
– wirtschaftlich
Sharing-Anbieter machten sie sichtbar, Städte mussten reagieren, Gesetzgeber regelten.
Der Stand 2026: Was moderne E-Scooter heute können:
Technisch haben E-Scooter 2026 nichts mehr mit ihren Vorfahren gemeinsam, außer der Grundform.
Leistung:
– Straßenzugelassene Modelle arbeiten heute mit Peak-Leistungen bis zu 3 000 Watt
– Die Dauerleistung liegt deutlich darunter, sorgt aber für starke Beschleunigung und gute Bergtauglichkeit
– Die hohe Leistung ist nötig, obwohl die Endgeschwindigkeit begrenzt ist.
Geschwindigkeit:
– In Deutschland gesetzlich 20 km/h, toleriert bei vielen Modellen bis 22 km/h
– Die Begrenzung ist rechtlich, nicht technisch
Reichweite:
– Alltagsmodelle realistisch 40 bis 70 Kilometer
– Hochkapazitive Modelle mit großen Akkus erreichen theoretische Reichweiten von über 100 Kilometern unter Idealbedingungen
– Der Aha-Effekt: Reichweite ist heute weniger ein Technikproblem als ein Nutzungsproblem
Akkutechnik:
– Lithium-Ionen-Zellen mit ausgefeiltem Batteriemanagement
– Temperaturüberwachung, Zellbalancing, Sicherheitsreserven
– Akkus sind heute langlebiger und sicherer als je zuvor
Elektronik und Software:
– Präzise Motorcontroller mit fein abgestimmten Kennlinien
– Traktionskontrolle und sanfte Leistungsabgabe
– Firmware-Limits für Sicherheit und Gesetzeskonformität
Ausstattung 2026:
– Große Farbdisplays oder TFT-Screens
– App-Anbindung mit GPS-Ortung
– Diebstahlschutz und Sperrfunktionen
– Navigation über Smartphone-Integration
– Blinker, starke Beleuchtung, Scheibenbremsen
– Federungssysteme für Komfort und Sicherheit
Der Wow-Effekt: Ein moderner E-Scooter ist ein vernetztes Fahrzeugsystem, kein einfacher Elektromotor mit Rädern.
Wohin geht die Entwicklung?
Die Zukunft liegt nicht in mehr Geschwindigkeit, sondern in:
– besserer Haltbarkeit
– intelligenter Software
– effizienterer Regeltechnik
– wartungsfreundlichen Konzepten
– stärkerer Integration ins Verkehrssystem
Der E-Scooter entwickelt sich vom Gadget zum dauerhaften Verkehrsmittel.
Was bedeutet das für die Tech4Fun Community:
E-Scooter sind kein kurzfristiger Trend. Sie sind das Ergebnis von über 100 Jahren technischer Entwicklung und haben heute einen Reifegrad erreicht, der oft unterschätzt wird. Wer aktuelle Modelle mit frühen Generationen vergleicht, vergleicht völlig unterschiedliche Klassen. Die größte Veränderung fand nicht bei der Geschwindigkeit statt, sondern im System dahinter.
Diskussionsfrage:
Was hat dich an der technischen Entwicklung der E-Scooter am meisten überrascht? Leistung, Reichweite oder die Software?
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Geplante E-Scooter-Regeln in Deutschland (2026/2027) – meine Übersicht für euch.

Aktueller Hintergrund: In Deutschland gelten E-Scooter seit Juni 2019 in der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV). Diese wurde nun im Bundesrat überarbeitet und soll in den kommenden Jahren weiter angepasst werden, um mehr Sicherheit und Klarheit im Straßenverkehr zu schaffen.
Was konkret geplant ist: Blinkerpflicht ab 2027 Neu zugelassene E-Scooter müssen ab 2027 mit Blinkern ausgestattet sein. Das soll anderen Verkehrsteilnehmern die Absichten der Fahrer deutlicher signalisieren und die Sicherheit erhöhen. Anpassung an Fahrradregeln E-Scooter sollen dort fahren dürfen, wo Radverkehr freigegeben ist. Das bedeutet etwa: – Grünpfeil-Regeln ähnlich wie bei Fahrrädern – Gemeinsame Rad- und Scooterwege in erlaubten Zonen – Fahren auf der Straße, wenn kein Radweg vorhanden ist All das ist Teil der verschärften StVO-Konzeption. Höhere Bußgelder und klarere Abstellungsvorgaben Verstöße wie das Fahren auf Gehwegen oder mehrfaches Nebeneinanderfahren sollen härter geahndet werden. Kommunen bekommen mehr rechtliche Mittel, um Parkverbote oder Abstellflächen festzulegen.
Getrennte Bremssysteme bei Neufahrzeugen Für neue Modelle wird ein technisch getrenntes Vorder- und Rückbremssystem Pflicht, was die Bremskraft und Ausfallsicherheit verbessern soll. Promille- und Haftungsfragen Die Promillegrenzen für Scooter Fahrer entsprechen jenen für Autofahrer (0,5 ‰), und auch die Versicherungs- und Haftungsregeln werden im Zuge der Novelle überprüft. Zeitplan und Übergangsfristen: 2026 (laufend)
• Kommunen können Sonderzonen definieren (z. B. Abstellflächen, Fußgängerzonen).
• E-Scooter sollen legal dort fahren, wo auch Radverkehr erlaubt ist. 2027 (geplant)
• Blinkerpflicht für neue E-Scooter-Modelle • Höhere technische Mindeststandards für Bremsen und Sicherheitsausstattung
• Verschärfte Bußgelder und differenzierte Abstellregeln Ältere Fahrzeuge behalten in der Regel Bestandsschutz, neue Anforderungen gelten primär für künftig zugelassene Scooter.
Tech4Fun Einordnung:
Diese Anpassungen sind kein radikaler Umbruch, aber ein klarer Richtungsschritt: ✅ Sicherheit erhöhen: Blinker, getrennte Bremsen, angepasste Verkehrsregeln ✅ Klare Rechtslage: Radweg-Regeln, kommunale Parkflächen, Bußgelder ✅ Mehr Verantwortung für Hersteller: technische Mindeststandards.
Die Politik verfolgt damit eine mittel- bis langfristige Harmonisierung zwischen Fahrrad-, Roller- und innerstädtischem Verkehr.
Diskussionsfrage: Wie stehst du zu den geplanten Änderungen für E-Scooter in Deutschland? Mehr Sicherheit durch neue Regeln oder zu viele Vorgaben im Alltag?
Diskutier mit in den Kommentaren, wir lesen mit und greifen spannende Punkte in kommenden Beiträgen auf. Tech4Fun abonnieren, wenn du ehrliche News, klare Technik-Einordnungen und Praxiswissen ohne Marketing willst: https://www.youtube.com/c/Tech4FunYoutube?sub_confirmation=1
🔍 Tech4Fun Klartext: Warum E-Scooter und E-Bike Reichweite viel mehr ist als Akku und Fahrmodus

Tech4Fun-Einordnung:
Die reale Reichweite von E-Scootern und E-Bikes wird oft auf Akku Größe und Fahrmodus reduziert. Technisch betrachtet ist das jedoch nur ein kleiner Teil der Wahrheit.
In der Praxis wirkt ein ganzes Bündel an Faktoren gleichzeitig auf Akku, Motor und Elektronik. Einer der größten Einflussfaktoren ist die Temperatur. Lithium Akkus arbeiten bei etwa 20 °C am effizientesten. Kälte erhöht den Innenwiderstand der Zellen, wodurch weniger Energie nutzbar ist. Schon bei 5 °C kann die reale Reichweite spürbar sinken, im Winter teilweise um 20 bis 30 Prozent. Auch das Fahrergewicht inklusive Kleidung, Rucksack oder Zubehör spielt eine zentrale Rolle. Mehr Masse bedeutet höhere Dauerlast für Motor und Controller, besonders beim Anfahren und an Steigungen.
Die Herstellerangaben basieren meist auf 65 kg bis 75 kg Gesamtgewicht. Im Alltag liegen viele Nutzer deutlich darüber. Das gilt für E-Scooter ebenso wie für E-Bikes. Die Strecke selbst ist ebenso entscheidend. Flaches Rollen mit konstanter Geschwindigkeit ist energetisch effizient. Stop and Go, Steigungen, Gegenwind, schlechte Fahrbahnoberflächen oder wechselnde Untergründe erhöhen den Energieverbrauch massiv.
Beim E-Bike kommen zusätzlich der Unterstützungsgrad und die Trittfrequenz als Einflussfaktoren hinzu. Hinzu kommt der Reifendruck. Zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand und kann mehrere Kilometer Reichweite kosten. Auch Reifenbreite, Profil und Gummimischung wirken sich messbar aus, sowohl bei E-Scootern als auch bei E-Bikes.
Der Fahrstil ist ein weiterer Schlüsselfaktor. Häufiges Vollgas, starkes Beschleunigen oder dauerhaft hohe Unterstützungsstufen belasten Akku und Elektronik deutlich stärker als gleichmäßiges, vorausschauendes Fahren. Nicht zuletzt greift die Software ein. Viele Systeme regeln Leistung abhängig von Akkustand, Temperatur oder Motortemperatur. Zwei identische Fahrten können sich dadurch deutlich unterscheiden, obwohl der gleiche Modus gewählt wurde.
Was bedeutet das für die Tech4Fun Community:
Reichweite ist immer ein Zusammenspiel aus Technik, Umgebung und Nutzerverhalten. Herstellerangaben zeigen ein theoretisches Maximum unter Idealbedingungen, nicht den Alltag. Wer realistisch plant, sollte Sicherheitsreserven einrechnen und Reichweitenversprechen kritisch hinterfragen. Reale Tests unter Alltagsbedingungen sind deutlich aussagekräftiger als Datenblätter oder Marketingangaben.
Diskussionsfrage: Welcher Faktor beeinflusst bei dir die Reichweite am stärksten: Temperatur, Gewicht, Strecke oder Fahrstil?
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Erster Eindruck & Fahrcheck: Der neue VMAX VX2 HUB im Test
Der Nachfolger des beliebten VX2 Extreme ist da – mit mehr Power, cleveren Features und einem satten Upgrade in Sachen Fahrkomfort. Wir haben ihn für euch auf Herz und Nieren getestet.
Einleitung: Wenn Fips Asmussen E-Scooter testen würde …
Wer uns kennt, weiß: Ein bisschen Humor gehört bei unseren Tests dazu – genau wie ein Praktikant, der ständig Krach macht, und Karstens Fips-Asmussen-Gags, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Aber keine Sorge, heute geht’s nicht nur um flache Witze, sondern um ein echtes Brett von Scooter: den neuen VMAX VX2 Hub.
Technische Highlights – Die drei „V“ im Detail
Der neue VX2 Hub kommt mit gleich mehreren Upgrades, die ihn deutlich vom Vorgänger abheben. Hier die wichtigsten Eckdaten:
- Motor: 500 Watt Nennleistung, satte 1900 Watt Peakleistung
- Controller: Neuer 35A VCore Boost Controller
- Motorbezeichnung: VTorque R10 – auch bekannt aus dem neuen VX4
- Akkuvarianten:
- 13 Ah für bis zu 70 km
- 18,2 Ah für bis zu 90 km Reichweite
- Ladesystem: 4,5A Ladegerät – kein Funzelgerät mehr!
- Wasserschutz: IPX6 – Fahren im Regen? Kein Problem.
Besonders clever: Der integrierte V-Sens Lichtsensor, der Licht und Displayhelligkeit automatisch anpasst.
Verarbeitung & Verpackung: Nachhaltig und durchdacht
VMAX setzt erneut auf umweltfreundliche Verpackung – kein Styropor, kaum Plastik. Auch der Scooter selbst wirkt wie aus einem Guss: hochwertig, durchdacht und aufgeräumt. Kabel sind clean verlegt, der Klappmechanismus wirkt massiv und durchdacht – sogar das Schutzblech ist solide befestigt.
Cockpit & Bedienung: Alles unter Kontrolle
Hier merkt man, dass VMAX auf die Community gehört hat:
- 3,5-Zoll-TFT-Display mit Echtglas
- USB-Port zum Laden von Smartphone & Co.
- Verbesserte Blinkereinheit – auch mit Handschuhen easy zu bedienen
- Daumengas, Lichtsteuerung und Fahrmodi-Schalter intuitiv erreichbar
Und der Clou: Die Akkuanzeige in Prozent UND Volt. Genauer geht’s kaum!
App-Steuerung: Navigation & mehr
Die App (iOS & Android) ist übersichtlich und bietet eine Turn-by-Turn-Navigation, bei der sogar die Wegbeschaffenheit mit einbezogen wird. Ihr könnt verschiedene Karten downloaden, Firmware-Updates durchführen und natürlich Einstellungen wie Kickstart oder Fahrmodi anpassen.
Fahreindruck: Kraft trifft Komfort
1. Beschleunigung & Top-Speed
- In beiden Fahrmodi (Eco & Sport) liefert der VX2 Hub zuverlässig 22 km/h GPS.
- Der große Vorteil: Konstant 22 km/h, kein nerviges Auf und Ab bei der Geschwindigkeit.
2. Federung
Vorne eine Öldruck-Federgabel, hinten eine patentierte Elastomerfederung mit Memory-Effekt – und das spürt man:
„Mit meinen 96 Kilo bin ich komplett reingefedert – ohne Durchschlagen. Klasse!“
Selbst auf dem berüchtigten „Kopfsteinpflaster des Todes“ bleibt alles ruhig, nichts klappert, nichts wackelt.
Steigfähigkeit: Höllenberg? Check.
Die 27–29 % Steigung ist unsere Königsdisziplin – hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Der VX2 Hub meistert sie:
- Mit leichter Durchdrehung, aber souveränem Vortrieb
- Auch mit 96 kg Fahrergewicht knapp 10 km/h bergauf
- Und das bei nassem, rutschigem Untergrund
Bremscheck: Drei auf einen Streich
- Scheibenbremse hinten
- Trommelbremse vorne
- Rekuperationsbremse
Ergebnis: Top-Bremswert mit unter 2 m Bremsweg – und noch Spielraum zur Optimierung über die Trommelbremse-Schraube.
Maße & Ergonomie
- Gewicht: 24,9 – 25,8 kg
- Zuladung: bis 130 kg
- Lenkerbreite: 55 cm – etwas schmal
- Lenkerhöhe: 102 cm
- Trittbrett: 17 cm breit, genug Platz für große Füße
Klar: Für die sechste Etage ohne Fahrstuhl ist er nichts – aber als daily ride? Absolut top.
Fazit: Ein würdiger Nachfolger
Der VMAX VX2 Hub setzt nahezu überall einen drauf gegenüber dem VX2 Extreme:
✅ Mehr Leistung
✅ Vollfederung
✅ Hochwertige Verarbeitung
✅ Starkes Display und App-Anbindung
Was fehlt?
❌ Kein Wechselakku
❌ Die reale Reichweite muss im Langzeittest noch bestätigt werden
Aber ansonsten? Topgerät. Fahrspaß pur. Und: Ihr unterstützt unseren Kanal, wenn ihr über den Rabattlink in der Beschreibung bestellt. Win-win!
Noch Fragen oder eigene Erfahrungen?
Dann ab damit in die Kommentare oder schreibt uns direkt. Wir freuen uns auf euer Feedback!
Bis zum nächsten Mal – wir düsen jetzt noch eine Runde durch den Park. 🛴💨
E-Scooter mit Sitz im Test: Der Egret GTS überzeugt mit Technik, Komfort und Fahrspaß
Der Egret GTS ist kein gewöhnlicher E-Scooter. Mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit, Vollfederung, Wechselakku und straßenzugelassener Ausstattung kombiniert er Leistung und Komfort auf einem neuen Niveau. Wir haben ihn ausführlich getestet – und ziehen ein ehrliches Fazit.
Was ist der Egret GTS?
Der Egret GTS fällt in die Fahrzeugklasse L1e – also ein Kleinkraftrad mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Dank des integrierten Sattels ist sowohl bequemes Sitzen als auch sportliches Stehen während der Fahrt möglich. Die Ausstattung ist hochwertig, die Technik überzeugend.
Technische Eckdaten:
- Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
- Motor: 1000 W Nennleistung, 1890 W Peak, 47 Nm Drehmoment
- Akku: 20 Ah, 949 Wh, IPX7-zertifiziert
- Ladezeit: ca. 7 Stunden
- Reichweite: 26 bis 60 km (je nach Fahrweise)
- Gewicht: ca. 35 kg
- Zuladung: bis 150 kg
- Reifen: 13 Zoll mit Pannenschutz
- Fahrmodi: Eco, Tour, Sport
Was benötigt man für die Nutzung im Straßenverkehr?
- AM-Führerschein (ab 16 Jahren) oder Führerschein Klasse B
- Versicherungskennzeichen (wie beim Moped)
- Helmpflicht (ECE-zertifizierter Helm erforderlich, z. B. Jethelm oder Integralhelm)
- Nutzung ausschließlich auf Straßen – nicht auf Geh- oder Radwegen erlaubt
Lieferumfang und Montage
Der Egret GTS kommt in einer stabilen, nachhaltigen Verpackung ohne Styropor. Die Montage ist einfach und in wenigen Minuten erledigt. Enthalten sind:
- Werkzeug
- Ladegerät (3A)
- NFC-Karte zum Starten und Sperren
- Bedienungsanleitung und Zulassungsunterlagen
- Schlüssel für Akku und Fahrzeug
Einsteigerfreundlich – selbst mit zwei linken Händen problemlos umsetzbar.
Die App: Funktionen und Verbesserungsmöglichkeiten
Die App für Android und iOS liefert wichtige Basisfunktionen wie:
- Akkustand und Restreichweite
- Fahrmodi und Geschwindigkeitsbegrenzung
- Fahrzeugortung und Diebstahlschutz
- Firmware-Updates
- Fahrdaten-Analyse
Optimierungspotenzial besteht z. B. bei Ladebegrenzungen (zur Akkuschonung) und Turn-by-Turn-Navigation.
Fahrverhalten im Alltagstest
Zu Beginn waren wir skeptisch: Ein E-Scooter mit Sitz wirkte ungewohnt. Doch der Eindruck änderte sich schnell.
- Bequemes Sitzen, auch auf längeren Strecken
- Sehr gute Beschleunigung und Leistungsentfaltung im Sportmodus
- Hydraulische Vierkolbenbremsen mit starkem Verzögerungsverhalten
- Hochwertige Upside-Down-Federgabel vorne und voll einstellbares Fahrwerk hinten
- Sicheres Kurvenverhalten und stabile Straßenlage
- Auch im Stehen fahrbar – ideal für sportlichere Nutzer
Besonders überzeugt hat die Bremsleistung. Bei 22 km/h lag der Bremsweg unter einem Meter, bei 45 km/h rund sechs Meter – und das mit moderater Bremskraft.
Kritikpunkte im Überblick
- Die Reichweite im Sportmodus ist mit 26 km relativ gering. Ein Wechselakku schafft hier Abhilfe.
- Das Cockpit-Display ist bei direkter Sonneneinstrahlung schwer ablesbar.
- Die Blinkersteuerung könnte präziser sein, insbesondere beim Tragen von Handschuhen.
- Die App bietet Basisfunktionen, lässt aber Komfortfeatures vermissen.
Fazit: Lohnt sich der Egret GTS?
Der Egret GTS ist eine gelungene Kombination aus Fahrspaß, Technik und Komfort. Wer einen alltagstauglichen, leistungsstarken E-Scooter mit Sitz sucht, der legal 45 km/h fährt, findet hier ein rundes Gesamtpaket.
- Hochwertige Verarbeitung
- Sehr gutes Fahrverhalten
- Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
- Austauschbarer Akku
- Sicherheitsfeatures wie Blinker, Spiegel, Hupe und starke Bremsanlage
Preis: 2.199 Euro
Einsatzbereich: Ideal für Pendler, urbane Mobilität und Wochenendtouren.
Tipp: Wer den Egret GTS über unseren Partnerlink bestellt, unterstützt unsere redaktionelle Arbeit. Weitere Infos und unser Video-Review findest du hier: https://www.youtube.com/c/Tech4FunYoutube?sub_confirmation=1
Teverun Fighter Mini Pro im Test – Premium-E-Scooter oder nur gut gemeint? (XXL Video Review)
Der Teverun Fighter Mini Pro sorgt aktuell für Furore in der E-Scooter-Community. Dualmotor, 2600 Watt Peakleistung, Vollfederung und ein riesiger Akku: Was auf dem Papier nach einem echten Kraftpaket klingt, will im Praxischeck beweisen, was es kann. Wir haben uns das Modell in der neuesten EKFV-Version (mit ABE) genau angeschaut – inklusive Fahrtest, App-Analyse und einer kritischen Bewertung der Verarbeitungsqualität.
Technische Daten und erste Eindrücke
- Gewicht: 34,6 kg
- Maximale Traglast: 150 kg
- Akku: 52V, 24,5 Ah = ca. 1270 Wh
- Ladedauer: ca. 4 Stunden bei 5A
- Motorleistung: 2x 250W Dauerleistung, 2600W Peak
- Federung: einstellbar, vorn und hinten
- Reifen: 10×3 Zoll, Straßenprofil
- Bremsen: hydraulisch (vorn + hinten) mit EABS und Rekuperation
- App: umfangreich mit Expertenmodus
Der Scooter kommt vormontiert und ist hochwertig verpackt. Die Verarbeitung wirkt insgesamt massiv – aber nicht durchgängig hochwertig. Vor allem Details wie die Ladebuchse, Kabelverlegung und die Frontlampe hinterlassen keinen Premium-Eindruck.
Verbesserungen der aktuellen Version
Die überarbeitete 2025er-Version punktet mit einigen sinnvollen Optimierungen:
- Daumengas statt Zeigefingergas
- Höherer Lenker (~104 cm)
- Carbon-Optik bei Schutzblechen
Besonders erfreulich: Teverun hat schnell auf Community-Feedback reagiert und diese Änderungen bereits in die neue Variante integriert.
Fahrtest – Power trifft Komfort
Die Fahrstufen lassen sich individuell über die App konfigurieren. In unserem Test:
- Gang 1: 15 km/h – kaum Power, eher für absolute Einsteiger
- Gang 2: 22 km/h – mittlere Beschleunigung, angenehm zu fahren
- Gang 3: 22 km/h – maximale Startpower, Allrad, Wheelie-Gefahr
Die Federung ist eine der besten, die wir je in einem Scooter erlebt haben. Selbst auf dem berüchtigten „Kopfsteinpflaster des Todes“ gab es keine Schläge, kein Klappern – herausragend.
Auch beim Bremsen überzeugt der Teverun Fighter Mini Pro: 1 Meter Bremsweg bei 96 kg Fahrergewicht – das ist Spitzenklasse.
Bergtest mit 29 % Steigung – der Härtetest
Kaum ein E-Scooter schafft diesen Abschnitt. Der Fighter Mini Pro aber meistert die 29 % Steigung souverän mit bis zu 17 km/h – trotz Straßenbereifung. Das spricht klar für das Motor-Setup und die Software.
Die App – Nerd-Modus inklusive
Die App bietet umfangreiche Funktionen, darunter:
- Umschaltung von Einzel- auf Allradantrieb
- Anpassung der Startleistung, EABS, Ampere
- Smartmodus (automatische Kraftverteilung wie Allrad im Auto)
- Zellenüberwachung jeder einzelnen Akkuzelle
- Fahrstatistiken, Energie-Recycling (Rekuperation), Temperaturüberwachung
Für Technikbegeisterte ist das ein echtes Highlight – für Einsteiger etwas komplex, aber logisch aufgebaut.
Kritikpunkte – nicht alles ist Premium
Trotz der beeindruckenden Technik gibt es Schwachstellen:
- Frontlicht: bekannt anfällig und billig verarbeitet
- Ladebuchse: haptisch nicht hochwertig
- Keine Zero-Start-Funktion
- Display-Helligkeit: bei direkter Sonne schwer ablesbar
- Straßenprofil statt Offroadreifen – limitiert das Geländepotenzial
Gerade im Preisbereich um 2000 Euro wäre mehr Premium wünschenswert – etwa bessere Schutzabdeckungen, Wechselakku oder 11-Zoll-Reifen.
Fazit – viel Power, kleine Schwächen
Der Teverun Fighter Mini Pro ist kein Blender, sondern ein echter Kraftprotz mit einem der besten Fahrwerke im E-Scooter-Markt. Leistung, Fahrkomfort und Individualisierbarkeit sind herausragend. Doch für den aufgerufenen Preis fehlt es stellenweise am letzten Feinschliff.
Geeignet für:
- Technikbegeisterte
- Langstreckenfahrer
- Nutzer mit hohem Gewicht oder anspruchsvollem Gelände
- Fans von maximaler Individualisierung
Tipp: Wer den Teverun Fighter Mini Pro testen oder kaufen möchte, sollte bei der Scooterwerkstatt Mönchengladbachvorbeischauen – kompetent, freundlich und mit exklusivem Rabattcode: TF35.
Segway-Ninebot E3 Pro D im Test: Der neue Einstieg in die Vollfederungsklasse
Der Segway-Ninebot E3 Pro D verspricht viel – und hält überraschend mehr, als man vom kleinsten Modell der neuen 3er-Serie erwarten würde. In unserem ausführlichen Test bei Tech for Fun auf YouTube nehmen wir das neue E-Scooter-Einstiegsmodell von Segway-Ninebot unter die Lupe – gemeinsam mit unserem Praktikanten Leon, der zum ersten Mal auf einem E-Scooter von Segway unterwegs ist.
Design und Verarbeitung – Schick und stabil
Schon beim ersten Auspacken macht der E3 Pro D einen hochwertigen Eindruck: sauber verarbeitet, robustes Design und eine durchdachte Formsprache. Der Scooter kommt gut verpackt und ohne Kratzer, allerdings mit recht viel Kunststoff im Karton – hier wäre ein nachhaltigerer Ansatz wünschenswert.
Besonderheiten im Design:
- Vollfederung mit Elastomer-Elementen vorne und hinten
- Schlauchlose 10-Zoll-Reifen
- Trommelbremse vorne + elektrische Rekuperationsbremse hinten
- Klar ablesbares Querformat-Display mit Blinkersteuerung und Geschwindigkeit
- IPX5 (Scooter) und IPX7 (Akku) Wasserschutz
⚡ Technische Daten & Akku
Der im Trittbrett verbaute Akku liefert 368 Wh (10,2 Ah bei 36V) und bringt euch laut Hersteller bis zu 55 km Reichweite im Eco-Modus. Realistisch dürft ihr aber – wie immer – mit ca. 35–40 km im gemischten Stadtverkehr rechnen. Der Ladevorgang dauert rund 7 Stunden mit dem mitgelieferten 1,7-Ampere-Netzteil.
Motorleistung:
- 400 Watt Dauerleistung, 800 Watt Peak
- Hinterradantrieb mit guter Traktion und dynamischem Fahrverhalten
- Sehr solide Leistung auch an Steigungen (getestet mit 96 kg Fahrergewicht!)
Die App: Segway Mobility
In der Segway Mobility App könnt ihr unter anderem:
- Geschwindigkeit, Akkustand, Fahrdaten und Fahrzeugtemperatur abrufen
- Die Rekuperation in drei Stufen einstellen
- Die Startgeschwindigkeit verändern (3 oder 5 km/h)
- Traktionskontrolle aktivieren
- Den Scooter orten (inkl. Apple „Find My“-Integration)
- Firmware-Updates durchführen
Gerade für Einsteiger wie Leon eine einfache und intuitive Bedienmöglichkeit – mit echtem Mehrwert.
Fahrmodi, Fahrverhalten und Komfort
Der E3 Pro D bietet drei Fahrmodi:
- Eco (E) – Schrittgeschwindigkeit
- Drive (D) – ca. 20–21 km/h
- Sport (S) – bis 22 km/h (realistisch 21,5 km/h laut GPS)
Die Vollfederung überzeugt: Auch auf unebenem Terrain, Wurzeln oder dem berüchtigten „Kopfsteinpflaster des Todes“ bleibt der Scooter angenehm kontrollierbar. Ein leichtes Klappern war zu hören – die Ursache konnte im Test aber nicht abschließend identifiziert werden.
Bremsleistung:
3 Meter Bremsweg aus 22 km/h – ein solider Mittelwert für ein Einsteigermodell.
Fazit: Lohnt sich der Segway-Ninebot E3 Pro D?
Definitiv! Für ein Modell in dieser Preisklasse ist der Segway-Ninebot E3 Pro D erstaunlich komfortabel, hochwertig verarbeitet und überraschend leistungsfähig. Die Vollfederung hebt ihn von vielen Konkurrenten in dieser Klasse deutlich ab – ebenso das saubere Design und die intuitive App.
Kritikpunkte:
- Keine Blinker am Heck
- Akkuanzeige nur in Balken, nicht in Prozent
- Relativ lange Ladezeit mit Standard-Ladegerät
Mein Tipp für alle E-Scooter-Fans
Wer einen zuverlässigen und komfortablen E-Scooter für die Stadt oder die letzte Meile sucht, ist mit dem E3 Pro Dbestens beraten. Schaut unbedingt in unsere YouTube-Review und lasst einen Daumen da, wenn euch das Video gefallen hat – oder abonniert gleich den Kanal für mehr Tests und Technik!
Heute im Fokus: Der ePF-2 Pro E-Scooter mit Wechselakku. In unserem ausführlichen Test zeigen wir, was der neue Premium-Scooter wirklich kann – von der Alltagstauglichkeit bis hin zum „Kopfsteinpflaster des Todes“.
ePF-2 Pro im Test: Der neue E-Scooter mit Wechselakku und Vollfederung im Härtetest
Was ist neu beim ePF-2 Pro?
Unboxing & Lieferumfang
Fahrkomfort & Alltagstest
Reichweite & Akku
Kritikpunkte am ePF-2 Pro
Fazit: Ein E-Scooter mit Herz und Verstand
🔥 Rabatt sichern – exklusiv für unsere Leser
Das Mougg Explorer E-Bike im XXL-Praxistest – Komfort trifft Kraft!
Du suchst ein E-Bike, das direkt aus dem Karton begeistert? Willkommen beim Mougg Explorer! Wir haben das stylische Trekking-E-Bike im Alltag, im Park und auf knackigen Steigungen auf Herz und Nieren getestet. Und ja – es hat uns mehr als nur überrascht.
Fast fahrfertig: Das Unboxing
Der Mougg Explorer kommt in einem riesigen Karton – fast komplett vormontiert. Lenker, Schutzbleche, Schaltung – alles dran. Nur die Pedale musst du selbst montieren – Werkzeug ist dabei. Top für alle, die schnell losradeln wollen.
Besonders cool: Im Lieferumfang ist eine schicke Satteltasche inklusive Klicksystem, ein Schloss, ein Toolkit, Reflektoren und sogar eine Baumpflanz-Urkunde – nachhaltig gedacht!
⚙️Technische Highlights im Überblick
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Motor | 250 W Hinterradnabenmotor, 70 Nm Drehmoment |
| Akku | 504 Wh, herausnehmbar, bis zu 130 km Reichweite |
| Schaltung | Shimano Deore 10-Gang |
| Bremsen | Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen (203 mm vorn!) |
| Licht | Tagesfahrlicht & Fernlicht (50 Lux), Bordnetz-LED hinten |
| Federung | Suntour NCX Sattelfederung (50 mm Federweg) |
| Reifen | Schwalbe Super Moto-X 28×2.4 mit Reflexstreifen |
| Gewicht | ca. 24,5 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | bis 150 kg |
Fahrgefühl & Ergonomie – so macht E-Biken Spaß!
Beim Fahren zeigt das Mougg Explorer, was es kann:
- Sanfte, kräftige Unterstützung dank fein abgestimmtem Drehmomentsensor
- Bequeme Sitzposition durch verstellbaren Vorbau und ergonomische Griffe
- Top-Fahrgefühl auch ohne Motorunterstützung – kaum Rollwiderstand!
Der Clou: Mit nur einem Knopfdruck aktivierst du den Boost-Modus – perfekt für Ampelstarts oder kurze, steile Passagen.
Design & Verarbeitung – schlicht, edel, durchdacht
Was direkt ins Auge fällt: Das Explorer sieht richtig schick aus!
- Kantiger Rahmen, unauffälliges Branding, cleane Kabelführung
- Aluminium-Schutzbleche, robuster Gepäckträger (bis 15 kg)
- Hochwertige Verarbeitung ohne nervige Klappergeräusche
Besonders gefallen haben uns die integrierten Sicherheitsfeatures, z. B. das immer aktive Tagfahrlicht, die hellen LEDs, sowie die Schiebehilfe – ideal beim Anstieg in der Tiefgarage oder am Bahnsteig.
Praxistest im Gelände – Bergauf? Kein Problem!
Selbst bei Steigungen über 10 % zieht der Hinterradmotor kräftig durch – ohne große Anstrengung! Die Suntour-Federstütze schluckt Unebenheiten effektiv, auch wenn eine Federgabel vorne fehlt.
Ob Asphalt, Schotter oder Waldweg: Das Explorer bleibt ruhig, leise und sicher. Die breite Bereifung sorgt für Komfort und Grip.
💬 Fazit: Für wen ist das Mougg Explorer gemacht?
✅ Perfekt für Pendler, Tourenfahrer & Freizeit-Cruiser, die Komfort, Leistung und Design suchen
✅ Ideal, wenn du wenig schrauben, aber viel erleben willst
✅ Auch für größere Fahrer:innen (bis ca. 1,90 m) top einstellbar
Kleiner Wermutstropfen? Das Display sitzt etwas tief und eine Federgabel vorne wäre das i-Tüpfelchen – aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Fiido C11 Pro im Test: Das City-E-Bike mit Stil, Power und smarten Extras
Einleitung: Das neue City-E-Bike im Check
Das Fiido C11 Pro ist da! Der Cityflitzer mit E-Antrieb kombiniert modernes Design, praktische Features und E-Motorisierung zu einem Preis, der aufhorchen lässt. In diesem Artikel erfährst du alles über das neue Modell: von Unboxing, Montage, Fahreindruck, Technik bis hin zur App-Integration. Ideal für Stadtpendler, Genussfahrer und alle, die ein smartes E-Bike mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
Unboxing: Lieferumfang und erster Eindruck
Das C11 Pro kommt sicher verpackt mit Styroporschutz und ohne sichtbare Transportschäden. Im Lieferumfang enthalten sind:
- bebilderte englische Bedienungsanleitung
- Schutzbleche, Pedale, Werkzeug-Set
- LED-Frontlicht, elektrische Klingel
- Ladegerät mit 2A Ladestrom
Bereits beim Auspacken zeigt sich: Das Fiido C11 Pro ist hochwertig verarbeitet. Mängel wie einfache Schutzblechbefestigungen sind im Preisrahmen akzeptabel.
Montage: Schnell und unkompliziert
Der Aufbau des Bikes geht schnell – es gibt wenig zu montieren. Ein Kritikpunkt: Die Schutzbleche werden mit einfachen Treibschrauben befestigt, hier wäre eine hochwertigere Lösung wünschenswert. Positiv hervorzuheben ist die werkzeuglose Montage von Pedalen und Vorderrad.
Design und Ergonomie
Mit ca. 24,5 kg (inkl. Akku) ist das C11 Pro vergleichsweise leicht. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen – ideal für Alltagsnutzer. Die Kombination aus Retro-Design (brauner Sattel & Griffe) und moderner Formensprache macht optisch was her.
Der verstellbare Vorbau, ergonomische Griffe mit Handballenauflage und die komfortable Sitzposition machen das Bike sehr bequem, auch auf längeren Strecken.
Technik & Ausstattung
- Motor: 250W Heckmotor, 55 Nm Drehmoment
- Akku: 499 Wh (48V-System), entnehmbar und abschließbar
- Ladezeit: ca. 5–6 Stunden mit dem mitgelieferten 2A-Ladegerät
- Reichweite: Herstellerangabe bis zu 104 km (Laborbedingungen)
- Schaltung: Shimano 7-Gang
- Bremsen: hydraulisch, jedoch kein Markenprodukt
- Gabel: Federgabel mit 40 mm Federweg, einstellbar
- Reifen: 27,5″ x 1,57″ mit Reflexstreifen
Fahreindruck: Komfort trifft Power
Besonders positiv fällt der Drehmomentsensor auf. Je nach Tretkraft wird die Motorleistung fein dosiert abgegeben, was für ein natürliches Fahrgefühl sorgt. In Kombination mit dem starken Motor beschleunigt das Bike zügig bis zur gesetzlich erlaubten Grenze von 25 km/h.
Die hydraulischen Scheibenbremsen packen gut zu, auch wenn Ersatzteilverfügbarkeit geprüft werden sollte. Das Display ist gut ablesbar, zeigt Geschwindigkeit, Fahrstufe, Durchschnittswerte u.v.m. Die verbaute elektrische Hupe ist laut StVZO nicht erlaubt, kann aber deaktiviert werden.
App-Integration: Smart unterwegs
Die Fiido-App bietet:
- Sperrfunktion des Bikes
- Navigation
- Tachoeinstellungen (z.B. Fahrstufen, Einheiten)
- Fahrdaten in Echtzeit
Kompatibel mit iOS und Android, punktet die App durch intuitive Bedienung und Funktionsvielfalt.
Fazit: Lohnt sich das Fiido C11 Pro?
Definitiv ja – für Stadtfahrer und Pendler, die ein modernes, kraftvolles und dennoch preisgünstiges E-Bike suchen. Die Highlights:
- Kräftiger Motor mit Drehmomentsensor
- Komfortable Ausstattung mit verstellbarem Vorbau
- Attraktives Retro-Design
- Gute App-Integration
Abstriche gibt es bei den Schutzblechen und der einfachen Ladeleistung. Doch das Gesamtpaket stimmt. Mit einem Preis um die 1000 Euro bietet das C11 Pro ein äußerst faires Angebot im Einsteigerbereich.
Hinweis: In der Videobeschreibung gibt es einen Rabattcode für 50 Euro Preisnachlass – reinschauen lohnt sich!
Tech for Fun sagt Danke für’s Lesen und wünscht allzeit gute Fahrt!
Vmax E-Scooter 2025: Neue Modelle, maximale Leistung – das steckt wirklich dahinter
München, Motorworld – In einem beeindruckenden Setting präsentierte Vmax seine neue E-Scooter-Produktlinie für 2025 – und ließ damit die Herzen aller E-Mobilitätsfans höherschlagen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung: Der neue VX4, VX2 Gear, VX2 Hub und das edle Carbon-Leichtgewicht VX8.
VX4 – Das Kraftpaket mit 2800 Watt Peakleistung
Der neue VX4 zeigt, was in der E-Mobilität derzeit technisch möglich ist: Ein 2800 Watt starker Brushless-Motor (VTorque R10) in Kombination mit einem 52-Volt-System und einem 50-Ampere-Controller sorgt für brachiale Beschleunigung – und das mit nur einem Motor. Trotz des Power-Outputs bleibt die maximale Traglast bei beachtlichen 150 kg.
Besonderes Augenmerk verdient die weiterentwickelte Federung – jetzt auch vorne einstellbar – sowie ein neu designter Blinkerschalter, der besonders im Winter mit Handschuhen intuitiv bedienbar ist. Ebenfalls neu: Ein USB-C-Anschluss direkt am Lenker, um Smartphones oder andere Geräte unterwegs zu laden.
Mit einer Reichweite von bis zu 110 km (Laborwerte) und einer Steigfähigkeit von 40 % ist der VX4 nicht nur ein Stadtflitzer, sondern auch für hügeliges Gelände bestens geeignet. Preislich bleibt Vmax mit 1.799 € UVP stabil im Vergleich zum Vorgänger.
VX2 Gear – Der Kletterspezialist mit Getriebe
Beim VX2 Gear kommt ein Planetengetriebemotor zum Einsatz, der 1400 Watt Peakleistung erzeugt. Was ihn besonders macht, ist das hohe Drehmoment – ideal für starke Steigungen bis zu 38 %. Trotz Getriebe bleibt das Fahrgeräusch moderat, was laut Tester „sogar Fahrspaß unterstützt“.
Auch dieses Modell punktet mit Vollfederung, einem neuen 3,5-Zoll-TFT-Display mit automatischer Helligkeitsregelung und Lichtautomatik sowie USB-C-Anschluss. Preislich startet der VX2 Gear ab 999 €.
VX2 Hub – Mehr Power, weniger Getöse
Für Fahrer, die den Fokus auf Leistung legen, bietet der VX2 Hub 1900 Watt Peakleistung mit einem Brushless-Motor – leiser als der Gear, aber mit reduzierter Steigfähigkeit (35 %). Das Display, die Bedienungseinheit und die Federung entsprechen der Gear-Version. Erhältlich ist der VX2 Hub ab 1.199 €, mit Topausstattung bis 1.499 €.
VX8 – Die Carbon-Rakete für Kenner
Ein echtes Highlight für Technikliebhaber ist der neue VX8. Vollständig aus Carbon gefertigt, bringt er nur 15 kg auf die Waage – ideal als Last-Mile-Fahrzeug. Auch hier kommt der Vmax-eigene Gearmotor zum Einsatz, allerdings ohne Federung und ohne hintere Blinker – bewusst zur Gewichtsreduktion. Preislich liegt der VX8 bei 1.799 € – ein Premiumprodukt für Enthusiasten.
Fazit: Vmax liefert 2025 eine Modelloffensive mit Köpfchen
Ob für Power-Fans, urbane Pendler oder Minimalisten mit Hang zum High-End-Design – Vmax bietet mit der neuen Modellreihe für nahezu jeden Fahrtyp die passende Lösung. Die Innovationsfreude zeigt sich nicht nur bei Motoren und Reichweite, sondern auch in der durchdachten Benutzerfreundlichkeit.
Erste Tests auf der Messe zeigten beeindruckende Ergebnisse. In Kürze folgen auf dem YouTube-Kanal Tech4Fun ausführliche Einzeltests. Wer jetzt schon überzeugt ist, kann bereits bestellen – die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab Ende Juli. Nutzt gern den Rabatt-Code „tech4fun“
SOFLOW SO4 Pro GT im Test: Das Powermonster unter den E-Scootern
Wenn man denkt, ein E-Scooter kann nicht mehr überraschen, kommt SOFLOW mit dem SO4 Pro GT um die Ecke – ein echtes Kraftpaket auf zwei Rädern. Nach dem bereits starken SO4 Pro Max legen die Schweizer noch eine Schippe drauf: Mehr Leistung, mehr Reichweite, mehr Komfort. Doch lohnt sich der Aufpreis von rund 500 €?
Design & Verarbeitung: Nachhaltig und robust
Wie gewohnt punktet SOFLOW mit einem cleveren Verpackungskonzept: Kaum Plastik, fast alles aus Pappe – vorbildlich. Auch beim Aufbau überzeugt der Scooter mit durchdachten Details und hochwertiger Verarbeitung. Der Lenker ist schnell montiert, die Anleitung ist bebildert und mehrsprachig. Und das Ladegerät? Eine kleine Quizshow für Experten – Carsten hat’s natürlich auf Anhieb erraten. (3 Ampere)
Technik & Features: Von allem ein bisschen mehr
Der SO4 Pro GT bringt satte 1600 Watt Peakleistung und ein beeindruckendes Drehmoment von 70 Nm auf die Straße – das ist E-Scooter-Level Overdrive. Damit zieht der GT selbst bei 29% Steigung souverän durch – was im Test eindrucksvoll demonstriert wurde.
Dazu kommt ein Wechselakku mit 18 Ah und 864 Wh, was eine Reichweite von bis zu 100 km verspricht (realistisch eher 60–70 km). Für Komfort sorgen Luftfederungen vorne und hinten, individuell einstellbar – ein absolutes Highlight für Vielfahrer und Pendler.
Fahrgefühl: GT steht nicht umsonst für „Gran Turismo“
Drei Fahrmodi (Long Drive, Comfortable, Sport) bieten für jede Situation die passende Power. Im Sportmodus entfaltet der GT seine volle Kraft – mit einem Antritt, der an alte Turbomotoren erinnert: Verzögert, dann BÄM. Die Federung arbeitet souverän, selbst auf „Kopfsteinpflaster des Todes“ blieb alles ruhig – bis auf die Zähne des Testers.
Das Cockpit mit TFT-Display ist modern, übersichtlich und endlich mit Prozentanzeige für den Akkustand. Dazu gibt’s eine Turn-by-Turn-Navigation, die über das Smartphone gespiegelt wird. Die App selbst bietet leider nur Basisfunktionen – hier ist noch Luft nach oben.
Bremsen, Sicherheit & Alltagstauglichkeit
Zwei Scheibenbremsen plus elektrische Rekuperation sorgen für kurze Bremswege – im Test wurden starke 1,5 Meter aus 22 km/h gemessen. Der Scooter ist IP65-zertifiziert, also voll regentauglich. Reflektierende Reifenstreifen ersetzen klassische Reflektoren und sorgen für Sichtbarkeit.
Fazit: Der König der Kompaktklasse?
Der SOFLOW SO4 Pro GT ist mehr als nur ein Upgrade – er ist eine Kampfansage an die Konkurrenz. Mit echter Power, top Komfort und hoher Reichweite positioniert er sich als echtes Top-Modell für alle, die mehr wollen – und bereit sind, dafür etwas mehr zu investieren.
Pro:
- Sehr starke Motorleistung & Antritt
- Hochwertige Federung (vorne & hinten)
- Wechselakku mit großer Reichweite
- Modernes Display mit Navigation
- Robuste Verarbeitung und gutes Design
Contra:
- App-Funktionen etwas mager
- Kein echtes Offroad-Profil
- Preislich schon im oberen Bereich
